Projekt- und Veränderungsmanagement 2017-11-10T10:30:12+00:00

Change Management

Change Management betrachtet die Gesamtorganisation sowie die zu ändernden Dinge.

Change Management fokussiert dabei darauf, wie Mitarbeiter und Teams von organisatorischen Änderungen betroffen sind. Dabei fließen Erkenntnisse verschiedener Disziplinen ein, wie z.B. Verhaltens- und Sozialwissenschaften oder auch IT-Nutzungsstudien, etc. Im Kontext eines Projektes werden solche Veränderungen im Rahmen eines Veränderungskontrollprozesses gesteuert, wobei nötige Änderungen formell zum Projektumfang hinzugefügt und freigeben werden.

© MINAUTICS Change Process, nach Elisabeth Kubler-Ross

MINAUTICS unterstützt Klienten dabei positive Veränderungen schneller umzusetzen. Erkenntnisse des Change Managements werden daher genutzt, um einen langfristig angelegten Veränderungsplan konsistent umzusetzen. Als fundamentale Grundlage und allgemein anerkannt gilt: Für eine effektiven Veränderungsumsetzung ist der Aufbau unternehmenseigener Change Management Fähigkeiten essentiell. Ergänzend zur projektbegleitenden Projekt- und Change Management-Beratung unterstützten wir unsere Kunden daher stets auch dabei eigene Change Management-Kapazitäten und -Kompetenzen aufzubauen.

Projektmanagement

Projektmanagement wird als die Anwendung von Prozessen, Methoden, Werkzeugen, Techniken, Wissen, Fähigkeiten und Erfahrung definiert, um gegebene Projektziele zu erreichen.

Dabei ist ein Projekt ein einzigartiges überführendes Unterfangen, um gesetzte Ziele oder Ergebnisse zu erreichen. Ein Projekt wird als erfolgreich eingestuft, wenn es die gesetzten Ziel gemäß zuvor definierter Akzeptanzkriterien erreicht und dabei den gesetzten Zeit- und Kostenrahmen nicht übersteigt.

Basierend auf dem klassischen phasenorientierten Projektmanagement-Ansatz werden die Ziele erreicht, in dem man Phasen wie die Initiierung, Planung, Durchführung, Steuerung und Abschluss durchläuft. Der Planungsanteil sowie die Analyse von Engpässen bei Ressourcen, Terminen und anderen Dingen ist dabei besonders wichtig. Reaktionen auf eintretende Risiken werden dabei nicht als impulsiv oder spontan betrachtet, sondern sind das Ergebnis eines zuvor erstellen Risikoplans.

© MINAUTICS Phases of Project Management, nach PMBOK

MINAUTICS nutzt diesen klassischen Ansatz, wie er in PMI’s PM Body of Knowledge beschrieben ist, für vollständig zu spezifizierbare Projekte, in denen Qualität, Zeit und Kosten gut vorhersehbar sind. Bedauerlicherweise sind hiervon nur wenige Projekte betroffen, da viele Projekt nicht planbar sind oder Planung zu aufwändig wäre. In solchen Fällen nutzen wir agile Methoden für das Projektmanagement (wie z.B. Scrum).

Scrum ist ein agiles Rahmenwerk, um komplexe Projekte umzusetzen. Scrum stammt ursprünglich aus dem Softwareentwicklungsbereich, wird heute aber auch für andere komplexe Vorhaben genutzt. Das Rahmenwerk ist dabei bewusst einfach gehalten und ist in wenigen Worten erklärt:

© MINAUTCS Scrum Process, manually designed, based on User:Lakeworks/ Wikimedia Commons

Ein so genannter Product Owner erzeugt eine priorisierte Wunschliste namens Product Backlog. Während regelmäßiger Sprintplanungen nimmt sich das Projektteam die wichtigsten Elemente zur Bearbeitung vor und verschiebt sie in das Sprint Backlog. Das Team entscheidet dann über die Art der Umsetzung. Dazu hat das Team dann eine bestimmtes Zeitfenster zur Verfügung. Dieses Zeitfenster nennt sich Spring und umfasst in der Regel vier bis 6 Wochen, innerhalb dessen das Team zusammenkommt, um Fortschritte zu besprechen (im Daily Scrum). Während der Laufzeit sorgt ein Scrum Master dafür, dass das Team durch nichts abgelenkt wird. Am Ende des Sprints sollte das Ergebnis möglichst eine nutzbare Version darstellen: vorzeigbar beim Kunden, lagerbar, oder präsentierbar. Der Sprint endet mit einem Sprint Review und einer Retrospektive. Vor Beginn des nächsten Sprints überführt das Team wieder einige Elemente des Product Backlog in das Sprint Backlog und setzt so seine Arbeit fort.

Auf diese Weise akzeptiert ein agiler Ansatz wie Scrum die Tatsache, dass nicht alle Anforderungen vorhersehbar sind. In Iterationen wird sich daher dem Ziel genähert. Dieser in Zeitfenstern agierende Ansatz erreicht das Projektziel daher in kleinen Schritten anstatt es als Komplettpaket am Ende des Projektes abzuliefern. Dieser agile Ansatz kann genutzt werden, wenn der Kunde bereit ist, einen agilen Ansatz zu akzeptieren und als Product Owner im Projekt mitzuarbeiten.

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