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Glossar 2020-06-02T14:13:12+02:00

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5A

Aktion oder Kampagne, um die Selbstorganisation zu verbessen, wobei die 5A für Aussortieren, Arbeitsplatz säubern, Arbeitsmittel ergonomisch ordnen, Anordnung zum Standard machen sowie Alle Punkte einhalten und ständig verbessern stehen.

5S-Methode

Die 5S-Methode ähnelt der 5A-Methode. Die 5S stehen für die japanischen Begriffe Seiri (Ordnung schaffen), Seiton (Ordnungsliebe), Seiso (Sauberkeit), Seiketsu (persönlicher Ordnungssinn) und Shitsuke (Disziplin).

5W-Methode

Eine Fragemethode, um die Ursache eines Problems zu analysieren. Dabei werden so lange Warum-Fragen" ges tellt, bis man keine eindeutige Antwort mehr erhält. Die Ursache des Problems scheint gefunden.

6-Level-Modell

Vorgehensweise (Stufenmodell) zur Verbess erung der Büroeffizienz, das aus insges amt sechs Schritten besteht: Schaffen einer guten Ausgangsbasis durch Verbesserung der Selbstorganisation Standardisieren Prozessmapping Optimieren im Team Flexibles Arbeiten Best in class

6-Stufen-Modell

Vorgehensweise (Stufenmodell) bei kontinuierlichen Verbesserungsprozessen (KVP) im Produktionsbereich: Gehe zu GEmba (Ort des GEschehens) Beobachte Gembutsu (die realen Dinge), Vertehen der gegenwärtigen Situation Einleitung von Sofortmaßnahmen Problemanalyse, Suche nach Ursachen Probleme beheben, Gegenmaßnahmen einleiten Kontrolle, Überprüfung der Wirksamkeit

6M

Eine Methode zur Vermeidung von Fehlern. Dabei werden die Objekte Mensch, Maschine, Material, Methoden, Milieu und Messgrößen betrachtet.

Ablaufdiagramm

Ein Ablaufdiagramm ist die grafische Darstellung eines Prozesses durch Symbole.

Ablauforganisation

Die Ablauforganisation beschreibt die Prozesse und Abläufe einer Organisation. Das bewusste Gestalten der Ablauforganisation zielt auf eine Reduktion der Komplexität und zielgerichtete Gestaltung der Handlungen und Prozesse sowie Abläufe ab - zum Beispiel um Fehler und Verschwendung zu vermeiden.

Adhoc-Prozess

Ein Ad-hoc-Prozess ist ein Ablauf, dessen zeitlich-logische Aufgabenfolge nicht vorhersehbar und kalkulierbar ist.

Agile Process Management

Das agile Prozessmanagement ermöglicht es Unternehmen mittels agiler Methoden flexibler auf Veränderungen zu reagieren und stellt Prozesse in einen kundenorientierten Rahmen. Hierbei integriert es Methoden des Lean- und des traditionellen Prozessmanagements.

Aktivität

Eine Aktivität ist eine betriebliche Tätigkeit oder ein von einem Computersystem ausgeführter Arbeitsschritt in einem Prozessschritt, der sich sinnvoll im Prozess einzeln beschreiben lässt.

Arbeitsanweisung

Die Arbeitsanweisung ist eine schriftliche Prozessdokumentation der Arbeitsschritte sowie der einzusetzenden Sachmittel und Informationen für einen oder mehrere Aufgabenträger.

Arbeitsbeschreibung

Arbeitsbeschreibungen sind die schriftliche Dokumentation aller für die Durchführung einer Aufgabenerfüllung wesentlichen Gegebenheiten als Grundlage einer Arbeitsbewertung.

Association of Business Process Management Professionals

Die Association of Business Process Management Professionals (ABPMP) ist eine in den USA beheimatete aber weltweit aktive Vereinigung von BPM-Experten, die es sich zum Ziel gemacht hat, das Wissen über BPM weiter zu entwickeln, zu verbreiten, fachliche Standards zu formulieren und eine global einheitliche, individuelle BPM-Zertifizierung – in Europa gemeinsam mit EABPM – anzubieten.

Audit

Ein Audit ist ein Untersuchungsverfahren. Speziell im Qualitätsmanagement versteht man darunter eine systematische Untersuchung eines Qualitätsmanagement-Systems durch einen neutralen Dritten.  

Aufbauorganisation

Die Aufbauorganisation beschreibt statische, vornehmlich hierarchische Strukturen einer Organisation und wird visuell häufig in Form eines Organigramms dargestellt.

Aufgabe

Eine Aufgabe ist ein Symbol, welches einen Prozessschritt visualisiert. Eine Aufgabe symbolisiert verrichtete Arbeit für die eine Ressource eine bestimmte Fähigkeit über eine gewisse Zeit anwendet.

Aufgabenanalyse

Die Aufgabenanalyse (synonym: Aufgabengliederung) ist eine organisatorische Technik, die für prozessorganisatorische Analysen herangezogen wird, in dem die erhobenen Aufgaben in der zeitlichen und logischen Reihenfolge ihrer Erledigung angeordnet werden.  

Balanced Scorecard

Die Balanced Scorecard (BSC) ist eine Managementmethode mit der Zielsetzung einer ausgewogenen Steuerung der wesentlichen Unternehmensperspektiven. Neben der traditionellen Perspektive von Finanzzielen (in der BSC nur eine resultierende Größe) werden typischerweise Kunden-, Prozess- und Potentialziele strategisch festgelegt. Die konkrete Steuerung erfolgt nun mit zielrelevanten Kennzahlen, Vorgabewerten und strategiekonformen Aktivitäten in Form von strategischen Mappen. [...]

Betriebsorganisation

Die Betriebsorganisation ist eine Organisationseinheit zur Wahrnehmung der organisatorischen Aufgaben in einem Unternehmen.

Business Activity Monitoring

Business Activity Monitoring umfasst die Überwachung von  Prozesse oder Prozessaktivitäten und Informationssystemen eines Unternehmens hinsichtlich relevanter Ereignisse und Entwicklungen, um auf diese möglichst rasch reagieren zu können. Dieser Begriff wird im Schwerpunkt in IT-Bereichen und Lösungen verwendet analog zum fachlich eher im Gebrauch befindlichen Prozessmonitoring (Bestandteil des Prozesscontrolling).

Business Intelligence

Unter dem Begriff Business Intelligence versteht man Vorgehensweisen, Konzepte und Anwendungssysteme zur Erhebung, Darstellung und Analyse von Daten, die zur Entscheidungsunterstützung für das Management von Bedeutung sind. Hierfür kommen analytische Informationssysteme zum Einsatz.

Business Process Management

„Business Process Management (BPM) ist ein disziplinierter Ansatz zum Identifizieren, Entwerfen, Ausführen, Dokumentieren, Messen, Überwachen und Steuern sowohl automatisierter als auch nicht automatisierter Geschäftsprozesse, um konsistente, zielgerichtete Ergebnisse zu erzielen, die mit den strategischen Zielen eines Unternehmens in Einklang stehen.“ (Quelle: Association of BPM Professionals, BPM CBOK V3, 2013)

Business Process Management-System

Business Process Management-Systeme (BPMS) stellen die umfangreichste Klasse von prozessbezogenen Software-Systemen dar, die ebenso wie Enterprise Application Integration (EAI)-Systeme zur Integration von Anwendungen und Informationssystemen im Unternehmen dienen. Darüber hinaus übernehmen sie aber auch die Ablaufsteuerung der automatisierbaren Teile von Geschäftsprozessen. Damit umfassen sie zusätzlich wesentliche Funktionalitäten von Workflow Management-Systemen.

Business Process Manifesto

Business Process Manifesto Wie in allen sehr IT-nahen Branchen ändern sich Begrifflichkeiten schnell und werden durch neue Buzzwords ersetzt. Dies ist im BPM-Umfeld nicht anders, hat es doch in den letzten Jahren erheblichen Aufwind durch IT-Lösungen erhalten. Roger Burlton, Mitglied des Advisory Boards von BPTrends hat vor einigen Jahren zum Zwecke der einheitlichen Begriffsnutzung [...]

Business Process Model and Notation

Die BPMN ist eine Methode zur Darstellung von Geschäftsprozessen in Form eines Diagramms ähnlich einem Flussdiagramm. BPMN wurde ursprünglich von Steven White, einem ehemaligen IBM-Entwickler, konzipiert und entwickelt. Heute ist BPMN eine stabile Standardnotation, die von Führungskräften, Analysten und Entwicklern leicht verstanden wird. Ein Diagramm in BPMN kann aus einem kleinen Satz von Kernelementen [...]

Business Process Modelling Notation

Bei der Business Process Modelling Notation handelt es sich um eine grafische Notation zur Erstellung von Prozessdefinitionen. Erst ab der Version 2.0 - dann änderte die Modellierungssprache auch ihren Namen zu Business Process Model and Notation, wurde sie technisch ausführbar mittels Process Engines.  Die BPMN wurde ebenso wie die Business Process Modelling Language (BPML) von [...]

Business Process Outsourcing

Business Process Outsourcing beinhaltet die Erbringung von Leistungs- und/oder Unterstützungsprozessen des Prozessmodells durch externe Partner oder Lieferanten. Dabei erfolgt die Steuerung i.d.R. durch eine vertragliche Regelung mit konkreten Zielen und Leistungsdefinitionen (z.B. Service Faktoren). Ziel ist die Fokussierung auf wesentliche Kompetenzen im eigenen Prozessmodell (Verringerung der Fertigungstiefe und damit z.B. der Kapitalbindung) sowie die Reduzierung [...]

Business Process Re-Engineering

Im deutschsprachigen Raum wurde das Business Process Reengineering durch das Buch der beiden US-Amerikanischen Wirtschafttwissenschaflter Michael Hammer und James Champy "Business Reengineering: Die Radikalkur für das Unternehmen" bekannt. In ihm definierten sie BPR als ein "fundamentales Umdenken und radikales Neugestalten von Geschäftsprozessen, um dramatische Verbesserungen bei bedeutenden Kennzahlen" - wie Kosten, Qualität, Durchlaufzeit - "zu [...]

Computer Aided Quality Assurance

Computer Aided Quality Assurance (CAQ) befasst sich mit der IT-unterstützenden Planung und Durchführung der Qualitätssicherung. Hierunter fällt sowohl die Erstellung von Prüfplänen und -programmen als auch die Durchführung rechnerunterstützter Mess,- und Prüfverfahren. Unter Qualitätssicherung versteht man dabei alle organisatorischen und technischen Tätigkeiten, um die geforderte Qualität nach dem Wirtschaftlichkeitsprinzip zu erzielen. Der Begriff CAQ findet [...]

Decision Engine

Die Decision Engine führt die im (DMN) Modell definierten Geschäftsregeln aus. Damit ist sie eine zentrale Komponente vieler Business Rules Management-Systeme (BRMS).

Decision Management Manifesto

Decision Management Manifesto Das Decision Management Manifest unterstützt Organisationen bei der effektiven Einführung des Decision Management Ansatzes und der Steigerung des Wertes der Technologie-Investitionen, indem es anbieterübergreifend grundsätzliche Prinzipien definiert. Es soll die Verwirrung im Decision Management Markt reduzieren, ein Framework für KI-Technologien bereitstellen und methodenunabhängig einige Best Practices anbieten. Link zum Englischen Original [...]

Effektivität

Effektivität geht davon aus, Wirksamkeit zu erzielen. Es geht also beispielweise um die Richtigkeit einer Maßnahme in Bezug auf die Zielerreichung. In Abgrenzung zum Effizienzbegriff gilt häufig der Merksatz: Effektiv ist, die richtigen Dinge tun, während Effizienz ist, die Dinge richtig tun!  

Effizienz

Effizienz geht davon aus, Sach- und Formalziele (Profit) mit möglichst wenigen Ressourcen zu erreichen. In Abgrenzung zum Effektivitätsbegriff gilt häufig der Merksatz: Effektiv ist, die richtigen Dinge tun, während Effizienz ist, die Dinge richtig tun!

EFQM

Die EFQM (European Foundation for Quality Management) ist eine gemeinnützige Organisation, die die Pflege und die Nutzung von Qualitätsmanagement-Systemen nach dem EFQM-Modell fördert. Das EFQM-Modell ist ein Unternehmensmodell, welches Organisationen beim Aufbau und der kontinuierlichen Weiterentwicklung von umfangreichen Managementsystemen unterstützt. Es wird als Werkzeug im Unternehmen genutzt, um auf Grundlage von eigenen Bewertungen Stärken und [...]

Ereignisgesteuerte Prozesskette

Die ereignisgesteuerte Prozesskette (EPK) ist eine Notation zur Modellierung von Prozessen. Wesentlicher Bestandteil von Prozessabläufen ist der Kontrollfluss, der mit Hilfe von Ereignissen, Funktionen und Konnektoren dargestellt wird. Bei Bedarf lassen sich auch weitere Aspekte darstellen, wie Informations- und Materialflüsse. Diese Notation verliert jedoch an Zuspruch und wird durch die BPMN zunehmend verdrängt.

Fehler-Möglichkeiten-Einfluss-Analyse

Die Failure Mode an Effects Analysis ist eine Technik zur Risikoabschätzung. Es wird untersucht, welche Fehler oder Mängel Produkte, Prozesse oder Dienstleistungen aufweisen können, wie wahrscheinlich das Auftreten von Fehlern ist, welche Auswirkungen sie haben können und welche Prioritäten gesetzt werden sollen, um zukünftige Fehler zu vermeiden.  

First Pass Yield

Der First Pass Yield (FPY) ist eine Prozesskennzahl, die besagt, wieviel Prozent an Ergebnissen im ersten Prozessdurchlauf korrekt sind und keine Nacharbeit erfordern.

Geschäftsprozessoptimierung

Geschäftsprozessoptimierung hat das Ziel das Verbesserungspotenzial durch Neu- oder Umgestaltung der Arbeitsabläufe und -prozesse auszuschöpfen und damit die Effizienz der Unternehmung zu steigern. In anderen Worten: Die GPO bzw. das Optimieren der Prozesse hat das Ziel die Kundenzufriedenheit und die Leistungsfähigkeit eines Unternehmens zu erhöhen.

Heijunka-Board

Um eine übersichtliche Planung zu ermöglichen, werden im Rahmen der Wertstrom Methode so genannte Heijunka-Boards als Hilfsmittel verwendet. Es ist vergleichbar mit der in deutschen Betrieben häufig eingesetzten Plantafel, allerdings ist es an die Notwendigkeit einer Produktionsnivellierung angepasst.

Internes Kontrollsystem

Ein Internes Kontrollsystem (IKS) ist eine Methode, die Vorgehensweisen, Techniken, Rollen und IT-Systeme umfasst, um mit Hilfe von prozessimmanenten und prozessunabhängigen Kontrollen die Gefahr von Schäden für das Unternehmen abzuwenden.

Just-in-Time

Das Prinzip zur Steuerung des Material- und Informationsflusses entlang der gesamten Prozesskette. Ziel ist es, das richtige Material zur richtigen Zeit am richtigen Ort und in der gewünschten Qualität zu liefern. Dabei sollen Lagerbestände so weit wie möglich vermieden werden.

Kaizen

Die Kombination aus den zwei japanischen Symbolen KAI (verändern) und ZEN (gut). Der Begrif steht somit für die ,Veränderung zum Besseren" In Japan steht das Symbol für ständige Verbesserung in kleinen Schritten.

Kanban

Eine Methode zur Steuerung des Materialflusses. Wenn ein Mindestbestand erreicht ist, wird der Nachschub mittels Karte oder elektronische Meldung automatisch geordert. Kanban ist ein Pull-System.

Kernprozess

Ein Kern- oder Ausführungsprozess ist ein Unternehmensprozess, dessen Aufgabenfolge darauf abzielt, bedürfnisgerechte Produkte/Dienstleistungen für den Kunden zu erzeugen.  

Key Performance Indicator

Key Performance Indicators (KPI): Key Performance Indicators sind bestimmte Leistungskennzahlen, die sowohl dazu dienen, ein Unternehmen und dessen Prozesse zu steuern als auch den Zielerreichungsgrad überprüfen zu können.

Kollaboration

Eine Kollaboration beschreibt in der BPMN das Zusammenspiel mehrerer Prozesse (welche in einzelnen Pools dargestellt werden). Die Beteiligten Prozesse interagieren üblicherweise via Nachrichtenflüsse und stellen so die Kommunikationsschnittstelle dar.

Lean Production

Ein Planungskonzept, um eine flexible, anforderungsgerechte, dezentrale, in Gruppen gesteuerte Fertigungsweise zu erreichen. Charakteristisch sind die Qualitätsverantwortung der Mitarbeiter sowie der niedrige Materialpuffer zwischen den einzelnen Fertigungsstufen. Ziel ist es, ein schlankes Unternehmen zu schaffen, das optimal abgestimmt ist in Bezug auf seine Kunden und Lieferanten sowie auf die einzelnen Funktionsbereiche im Unternehmen.

Lean Sigma

Ein umfassender Geschäftsoptimierungsansatz, der die Ideen, Vorgehensweisen und Werkzeuge von Lean Transformation und Six Sigma miteinander kombiniert. Lean Transformation konzentriert sich auf Geschwindigkeit, Six Sigma auf Qualität. Durch die Kombination wird schneller eine bessere Qualität erzielt.

Lean Transformation

Das Ziel besteht darin, die Arbeitsprozesse optimal aufeinander abzustimmen und Überflüssiges entlang der Wertschöpfungskette zu eliminieren. Die bestehenden Systeme werden aus zwei Perspektiven geprüft: aus der Sicht des Kunden, dessen Wünsche nach Verfügbarkeit, Individualität, Qualität und Preis möglichst optimal erfült werden sollen, und aus Sicht des Untemehmens, das profitabel und wettbewerbsfähig sein muss.

Leistungsmengeninduzierte Kosten

Leistungsmengeninduzierte Kosten (lmi-Kosten) bezeichnen in der Prozesskostenrechnung die Kosten, deren Höhe von der Menge der erbrachten Prozessleistung (und damit auch von der Häufigkeit der Durchführung des Prozesses abhängt). So sind bei einer Reklamationsbearbeitung die Personalkosten der Mitarbeiter, die die einzelnen Reklamationen überprüfen müssen, leistungsmengeninduziert. Je mehr Reklamationen anfallen, desto mehr Personal wird für die Überprüfung [...]

Leistungsmengenneutrale Kosten

Leistungsmengenneutrale Kosten (lmn-Kosten) bezeichnen in der Prozesskostenrechnung die Kosten, die unabhängig von der Menge der erbrachten Prozessleistung sind (und damit der Häufigkeit der Prozessdurchführung). So sind etwa die Kosten für die Leitung der Vertriebsabteilung unabhängig von der Zahl der erstellten Angebote (und verhalten sich damit neutral gegenüber der Leistungsmenge).

Makigami

Die Makigami-Prozessdarstellung kann benutzt werden, um Untermehmensprozesse jeder Art zu visualisieren und zu analysieren. Insbesondere eignet sich dieses Verfahren für die Büro-Umgebung, wo Prozesse im Allgemeinen weniger transparent sind. Jeder der ,sieben tödlichen Verluste" kann (und wird) mit Hilfe von Makigami deutlich gemacht.

Management System

Mit dem Einsatz von Managementsystemen sollen vorhandene Steuerungsanforderungen an Unternehmen ziel- und zweckbezogen effizient adressiert werden. Gängige Anforderungen sind z.B. Qualität, Umwelt, Sicherheit oder die Steuerung von Risiken. Wesentliche Bestandteile sind  abgestimmte Ziele und Vorgaben, Prozesse, organisatorische Regelungen, Dokumente sowie Hilfsmittel und Maßnahmen, um die jeweils relevanten Ziele zu erreichen. Damit reicht der Umfang von [...]

Microservices

Microservices sind ein Architekturmuster der Informationstechnik, bei dem komplexe Anwendungssoftware aus unabhängigen Prozessen komponiert wird, die untereinander mit sprachunabhängigen Programmierschnittstellen kommunizieren. Die Dienste sind weitgehend entkoppelt und erledigen eine kleine Aufgabe. So ermöglichen sie einen modularen Aufbau von Anwendungssoftware. Es gibt keine klare Abgrenzung, wann man von einer Microservice-Architektur sprechen kann und wann nicht. [...]

Milkrun

Versorgungs -/Belieferungskonzept aus dem Supply Chain Management. Dabei wird eine feste Route über mehrere Standorte festgelegt. Des Weiteren existieren feste Anliefer- und Abholzeiten sowie festgelegte Anliefer- und Abholmengen. Der Name des Konzepts wurde in Anlehnung an die Distribution von Milchflaschen in den USA gewählt.

Operational Excellence

Operational Excellence ist eine dynamische und kontinuierliche Fähigkeit, die es ermöglicht, in einem sich stark wandelnden Untemehmensumfeld wettbewerbsführend und hoch profitabel zu sein. Operational Exoellence bietet eine ganzheitliche Lösung zur Optimierung von Firmenstrategie, Organisationsstruktur und Geschäftsprozessen. Der Schwerpunkt liegt dabei auf effizienten Arbeitsabläufen, effektiven Managementkontrollmechanismen und der Entwicklung einer Marktführerschaft. Operational Excellence richtet das Tagesgesohäft [...]

Operatives Prozessmanagement

Operatives Prozessmanagement ist im Vergleich zum Strategischen Prozessmanagement die konkrete Gestaltung, Kontrolle und Steuerung von Prozessen. Dieser Kreislauf wird immer wieder durchlaufen.

Organigramm

Das Organigramm ist eine Notation zur grafischen Darstellung der Aufbauorganisation eines Unternehmens. Siehe dazu auch Prozessogramm (Verantwortungsstrukturierung in der Prozessorganisation).

Organisationshandbuch

In einem Organisationshandbuch wird beschrieben, wie bestimmte Prozessaktivitäten oder sonstige Aufgaben durchzuführen sind, welche Regeln eingehalten werden müssen usw. Somit handelt es sich um detaillierte Arbeitsbeschreibungen, die zur Stellenplanung für die Ressourcen in Prozessen oder Ressourceneinheiten verwendet werden.

PM-Analyse

Dient zur kontinuierlichen Verbesserung von Anlagen, insbesondere in Bezug auf chronisch anzusehende Leistungsverluste. PM setzt sich zusammen aus P für Problem, Phänomen, physisch und M für Maschine, Mensch, Methode und Material.

Poka Yoke

Technische Vorkehrungen, die Fehler gar nicht erst zulassen. Ein Beispiel hierfür ist der Diesel- Zapfhahn an der Tankstelle. Dieser lässt sich nicht in eine Vorrichtung zum Betanken von Benzinfahrzeugen einführen.

Process Benchmarking

Process Benchmarking ist ein Vorgehenskonzept, mit dessen Hilfe sowohl die organisatorische, technische und personelle Gestaltung der Aufgabenfolge als auch die Prozessergebnisse vergleichbaren Einheiten gegenübergestellt werden. Häufig werden Referenzmodelle eingesetzt.

Process Engine

Eine Process Engine (auch Workflow Engine) ist eine Applikation, welche die (reine) Steuerung der Prozessausführung übernimmt. Die auszuführenden Prozesse müssen daher im Vorfeld entsprechend definiert werden, damit die Engine alle Aktivitäten abarbeiten kann. Hierzu werden i.d.R. Modellierungssprachen wie die BPMN oder CMMN verwendet.

Process Intelligence

Process Intelligence steht für ein datengetriebenes Prozessmanagement (Real-Time Process Intelligence, RTPI), wodurch fundierte Einblicke in den tatsächlichen Verlauf der Geschäftsprozesse ermöglicht werden.

Process Mining

Process Mining dient der Auswertung und Analyse von Geschäftsprozessen mithilfe von Software. Hierbei wird die Nutzung und die Ausführung von Geschäftsprozessen gespeichert und in Datensätzen festgehalten. Durch die Analyse der entstandenen Daten, kann festgestellt werden wie Prozesse denn tatsächlich genutzt werden und auf Basis dieses Wissens kann der Prozess optimiert werden. Anschließend wird das [...]

Prozess

Ein Prozess kann als ein Verlauf, eine Entwicklung oder ganz allgemein als ein System von Bewegungen bezeichnet werden. Vergleichbare Begriffe sind auch „Hergang“, „Fortgang“, „Ablauf“ und „Vorgang“. Ein Geschäftsprozess ist eine Menge logisch verknüpfter Einzeltätigkeiten, die ausgeführt werden, um ein bestimmtes betriebliches Ziel zu erreichen. Er wird durch ein definiertes Ereignis ausgelöst und transformiert ‚Input‘ durch den Einsatz [...]

Prozessabschnitt

Ein Prozessabschnitt ist kein definierter Begriff. In der Regel wird hiermit allerdings ein Teil der Aktivitätensequenz eines Prozesses gemeint, der in der BPMN durch Symbole gekennzeichnet werden kann. Im Sinne von Meilensteinen kann ein Prozessabschnitt den Teil des Prozess beschreiben zwischen zwei Blanko-Zwischenereignisse. Einige Modellierer verwenden das Artefakt Gruppe zur Darstellung von Prozessabschnitten. Eine [...]

Prozessanalyse

Die Analyse von Prozessen ist ein grundlegender Bestandteil des Prozessmanagements. Es umfasst die systematische Betrachtung von Prozessen und derer Bestandteile. Mit Hilfe von Prozesskennzahlen können im Rahmen der Prozessanalyse Soll-/Ist-Vergleiche angestellt und/oder Verbesserungspotentiale identifiziert werden.

Prozessautomatisierung

Unter Prozessautomatisierung werden elektronisch abgestützte, vordefinierte Prozesse verstanden, die den Waren-, Informations- und Wertefluss steuern. Ein besonderes Merkmal ist der geringere personelle Ressourceneinsatz in Prozessen und Arbeitsabläufen ohne permanente manuelle Eingriffe, ausser in den dafür vorgesehenen Schritten. In vielen Unternehmen sind Produktions- und Logistikprozesse bereits teilweise oder nahezu vollständig automatisiert.

Prozessbeschreibung

Die Prozessbeschreibung dokumentiert alle Bestandteile und Informationen eines Prozesses, die für die Ausführung des Prozesses benötigt werden. Im Zusammenhang mit der Identifikation von Prozessen spricht man auch von Prozessmodellierung.

Prozesscontrolling

Das Prozesscontrolling beinhaltet die zielorientierte Steuerung aller Prozesse mit Kennzahlen und Aktivitäten (strategisch und operativ) sowie die nachhaltige Überwachung der Umsetzungseffizient zur Erzeugung von Transparenz in den Prozessleistungen.

Prozesskostenrechnung

Bei der Prozesskostenrechnung handelt es sich um eine Methode zur Ermittlung der Kosten einer Prozessausführung. Ziel ist es einen möglichst hohen Anteil aller Kosten als prozessspezifische Kosten direkt zuzuordnen. Mit der PKR soll insbesondere die Qualität der interne Kostenverrechnung auf Prozesse deutlich gesteigert werden (Verursachungsprinzip vs. Kostenschlüsselung).

Prozessleistungsüberwachung

Prozessleistungsüberwachung ist ein Ansatz, welcher sich mit der Steuerung der Leistungserbringung beschäftigt. Dabei wird die Zeit zur Erbringung von Leistungen und die eintretende Bindung von Ressourcen gemessen und verglichen, um letztlich die geleistete Arbeit zu bewerten.

Prozessmodell

Ein Prozessmodell ist eine nach einer bestimmten Systematik und Darstellungsform erstellte Abbildung eines Prozesses. Ihre Struktur spiegelt im Wesentlichen die zeitlich-sachlogische Abfolge der betrachteten Funktionen wider. Sie dienen der Dokumentation, Analyse und Gestaltung von Geschäftsprozessen, als Grundlage für die automatisierte Bearbeitung oder Unterstützung von Prozessen sowie zur Unterstützung der Kommunikation über Geschäftsprozesse.

Prozessoptimierung

Der Begriff Prozessoptimierung bezeichnet die systematische Ausrichtung der Prozessgestaltung an Prozesszielen. Diese Prozessziele lassen sich in Bezug auf das Magische Dreieck (Zeit, Kosten, Qualität) ausdifferenzieren. So geht es um Verkürzung der Durchlaufzeiten, eine Verringerung des Ressourcen-Einsatzes (Kosten) oder eine Verbesserung der Abläufe und Auslastung (Qualität).

Pull-Prinzip

Das Prinzip der ziehenden Produktion. Idealtypisch gilt der Kunde als Auslöser der Produktion.

Qualität

"Die Gesamtheit von Eigenschaften und Merkmalen eines Produktes oder einer Tätigkeit, die sich auf deren Eignung zur Erfüllung gegebener Erfordernisse beziehen." (Quelle: ISO-EN-DIN 9001)

Quality Function Deployment

Quality-Function-Deployment (QFD) ist eine Methode der Qualitätssicherung und hat zum Ziel, nur solche Produkte und Dienstleistungen zu entwickeln und zu verkaufen, welche der Kunde tatsächlich wünscht. Dabei werden alle Organisationseinheiten in die Qualitätsverantwortung miteinbezogen.

Referenzmodell

Ein Referenzmodell ist ein formalisiertes Abbild eines Systems das einem bestimmten Zweck folgt. Modelle können als Entwurfsmuster dazu dienen, ein eigenes System (z.B. eine Prozessstruktur) zu entwickeln oder bei einer bestehenden Lösung zum Vergleich dienen (siehe auch Benchmarking).

Referenzmodell

Ein Referenzmodell ist ein idealtypisches Modell der Prozesse einer bestimmten Branche (z.B. Fertigungsindustrie, Versicherungen) oder eines betrieblichen Bereiches (z.B. Produktionsplanung oder Informationsmanagement) bzw. der von einem bestimmten Softwaresystem (z.B. dem ERP-System eines bestimmten Herstellers) unterstützten Prozesse. Ein solches Referenzmodell kann als Grundlage für die Entwicklung eines firmenspezifischen Modells dienen, wobei aber immer Erweiterungen und Anpassungen [...]

Reifegradmodell

Ein Reifegradmodell bildet die Erreichung einer bestimmten Stufe innerhalb einer Entwicklung ab. Der Prozessmanagement-Reifegrad definiert dabei die Entwicklungsstufen des Prozessmanagement-Systems. Bekannte Reifegradmodelle sind BPMM, Spice oder EFQM.

Robotic Process Automation

Robotic Process Automation (RPA) ist eine aus der klassischen Prozessautomatisierung hervorgegangene Technologie. Hierbei werden durch Software-Roboter menschliche Nutzer simuliert, um Aufgaben auszuführen. RPA lässt sich besonders gut für Standard und Routineprozesse einsetzen, da einzelne Instanzen keine großen Abweichungen aufweisen und gut strukturiert sind.

Rüstzeitoptimierung

Optimierung der Zeitspanne vom letzten Teil des laufenden Produktionsauftrags bis zum ersten Teil des neuen Produktionsauftrags.

Sieben tödliche Verluste (Verschwendungsarten)

Mängel (Fehler- oder lückenhafte Informationen) Warten (Auf Daten, aus anderen ,Bereichen") Prüfen (Unterschriften sammeln) Nachbearbeiten (kopieren, verändern) Lagern und Stapeln (Aktenstapel, etc.) Überbearbeiten (Suchen, nicht vereinheitlichte Verfahrensweisen) Bewegen (Unterlagen die herum geschoben werden, unlogische Ablagesysteme) 7V lässt sich mit der Eselsbrücke TIM WOOD beschreiben (aus dem Englischen: T= Transport I=Inventory M=Motion W=Waiting O=Over Production [...]

Six Sigma

Six Sigma ist ein statistisches Qualitätsziel und zugleich eine Methode des Qualitätsmanagements. Kernelement ist die Beschreibung, Messung, Analyse, Verbesserung und Überwachung von Geschäftsvorgängen mit statistischen Mitteln. Die Ziele orientieren sich an finanzwirtschaftlich wichtigen Kenngrößen des Unternchmens und an Kundenbedürfnissen. Typisch für Six-Sigma ist die Bildung funktions- und hierarchieübergreifender Teams mit definierten Rollen und Aufgaben. Die [...]

Strategisches Prozessmanagement

Mit Hilfe des strategischen Prozessmanagements soll gewährleistet werden, dass das Prozessmanagement auf die strategischen Ziele der Organisation ausgerichtet ist, sowie im Umkehrschluss die Machbarkeit von Unternehmenszielen überprüft wurde.

Teilprozess

Der Teilprozess (engl. Subprocess) bezeichnet umgangssprachlich eine Abschnitt eines größeren Prozesses; manchmal einen wiederverwendbaren Abschnitt. In der BPMN wird der Begriff Teilprozess (gem. Spezifikation embedded subprocess) zur Bezeichnung eines Symbols (einer Aktivität) genutzt. In der BPMN kann der Teilprozess zugeklappt oder aufgeklappt sein.

Total Productive Maintenance

Ein Konzept zur optimalen Nutzung von Produktionsanlagen auf der Basis vorbeugender Instandhaltung und ständiger Verbesserung der Anlagenverfügbarkeit. Zielsetzung ist, alle Mitarbeiter in den Verbesserungsprozess mit einzubeziehen, um einerseits die Verantwortung für die Maschine und damit die Motivation zu erhöhen und andererseits durch die erhöhte Aufmerksamkeit die Störungen im Prozessablauf zu verringern.

Total Productive Management

TPM ist ein umfassendes Managementsystem zur Erhöhung der Anlagenverfügbarkeit, Minimierung von Verlusten, Integration von Mitarbeitern und Vermeidung von Doppelarbeiten.

Total Quality Management

Total Quality Management (TQM) ist ein ganzheitliches Qualitätsmanagement, dass sich auf das Mitwirken aller Mitglieder einer Organisation stützt, welche die Qualität in den Mittelpunkt stellt und durch Zufriedenstellung der Kunden auf langfristigen Geschäftserfolg sowie auf den Nutzen für die Mitglieder der Organisation abzielt.

Wertstromdesign/-analyse

Der Wertstrom ist die Summe aller Tätigkeiten und Prozesse (wertschöpfend und nicht-wertschöpfend), die nötig sind, um ein Produkt oder eine Dienstleistung zu erstellen. Bei der Wertstromanalyse werden die Prozesse entlang des Wertstroms zurückverfolgt, um Schwachstellen und Verschwendungen innerhalb der Prozesskette zu identifizieren. Das Wertstromdesign versucht dann im folgenden Schritt, die einzelnen Teilprozesse so aufeinander abzustimmen, [...]

Workflow

Ein Workflow ist ein automatisierter Prozess oder Teilprozess, der auf der Grundlage eines Prozessmodells Aufgaben oder Informationen von einem Aktor zu einem anderen weiterleitet, damit der Prozess dort weiter bearbeitet werden kann.

Workflow Engine

Der Begriff Workflow Engine ist gleichbedeutend mit dem Begriff Process Engine. Einige Hersteller unterschieden Ausführungsapplikationen für strukturierte Prozesse und nennen Sie Workflow-Engines in Abgrenzung zur Ausführung von Entscheidungen (Decision Engines) oder Cases (Case Engines). Der Begriff Process Engine wird dann als übergeordnete Kategorie verwendet.

Workflow Management Coalition

Die Workflow Management Coalition (WfMC) ist ein Verbund von mehr als 300 Herstellern, Nutzern, Beratern und Wissenschaftlern im Bereich des Workflow-Managements. Ziel der WfMC ist die Förderung des Einsatzes von Workflow Management Systemen (WfMS) durch die Schaffung von Standards, die den Anwendern Investitionssicherheit geben sollen.  

Zertifizierung

Bei der Zertifizierung eines Managementsystems überprüft eine Zertifizierungsgesellschaft mit Hilfe eines Audits, ob das Managementsystem den Forderungen der zugrunde liegenden Norm(en) (im Falle von Qualitätsmanagementsystemen zumeist die Normenreihe ISO 9000) entspricht.

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